Kleintierpraxis zur Mühle

9030 Abtwil/St. Gallen

Telefon 071 311 21 22


 

 

Zeckenprophylaxe bei Hund und Katze

Zecken werden aktiv, sobald die Temperaturen steigen. Der Höhepunkt ihrer Aktivität liegt in den Monaten Mai/Juni sowie September/Oktober. Sie halten sich bevorzugt an Waldrändern, in Wiesen und Bachufern auf.

In der Schweiz werden von Zecken hauptsächlich zwei Krankheiten übertragen: Borreliose und FSME(Hirnhautentzündung).

Risikogebiete

Wir empfehlen Ihnen zum Schutz von Tier und Mensch, dass Sie Ihren Vierbeiner mit einem Antiparasitikum das Zecken fernhält – aktuell nur bei Hunden möglich - und abtötet zu behandeln.
Zeckenschutzmittel mit „repellent“ (abstossender) Wirkung, sind alle auf der Basis von Permethrin und dessen Derivate hergestellt, diese wiederum sind hochtoxisch für Katzen!

Eine nachgewiesen wirksame FSME-Impfung für Tiere existiert zur Zeit leider nicht.
Beim hingegen gibt es die Möglichkeit gegen Borreliose zu impfen
>> siehe unter Impfen Hund

 

Entwurmung bei der Katze

Katzen sind ständig in Kontakt mit Wurmeiern und –larven. Sei das durch das Fressen von Mäusen, das Trinken aus Pfützen, den Kontakt mit anderen Katzen, …

Aus diesem Grund empfiehlt es sich die Katze, je nach dem, ob es eine reine Wohnungskatze ist oder ob sie viele Mäuse fängt, zwischen 1 und 6 x pro Jahr zu entwurmen. Es gibt sehr verschiedene Produkte auf dem Markt, die aber auch unterschiedliche Wirkungen haben. So empfehlen wir Katzen, die Mäuse jagen bzw. fressen, regelmässig mit einem Wurmmittel zu entwurmen, welches auch Bandwürmer eliminiert.

Durch die Entwurmung erzielt man keine reine Wurmfreiheit der Katze, sondern nur eine Reduzierung der Wurmlast. Ist Ihre Katze aber sehr stark verwurmt, sind möglicherweise im Kot oder Erbrochenen, adulte Wurmstadien zu finden. Die Katze wird immer dünner obwohl sie viel frisst, dass dritte Augenlied kommt zum Vorschein und das Fell wird stumpf. Zeigt ihre Katze trotz regelmässiger Entwurmung stets oben genannte Symptome, so besteht die Möglichkeit einer Wurminfektion mit einer selteneren Wurmart, die resistent gegen die gebräuchlichen, gut wirksamen „Breitbandwurmmittel“ ist.
In solchen Fällen ist eine diagnostische Kotuntersuchung angezeigt, mittels welcher die Wurmart genau bestimmt wird, um sie dann gezielt zu eliminieren, unter Einsatz eines angepassten Entwurmungsmittels und eines spezifischen Entwurmungsplanes.

Entwurmungsplan für Katzen:

Katzenwelpen können erstmals im Alter von 4 Wochen entwurmt werden, dann monatlich
bis zum Alter von 6 Monaten

Wohnungskatzen alle 1-2 x pro Jahr

Katzen mit freiem Ausgang 4-6 x pro Jahr

Bei einer starker Verwurmung 2 x mit einem Abstand von 4 Wochen

 

Entwurmung beim Hund

Auch der Hund ist ständig im Kontakt mit Wurmeiern und –larven. Durch das Fressen von Schmutz, Gras, Tierkot, das Trinken aus Pfützen und stehenden Gewässern, … kann sich der Hund schnell mit Wurmeiern infizieren.

Ansonsten gilt in etwa das Gleiche wie für die Katzen (siehe oben).

Somit empfehlen wir Ihren Hund je nach seinen Lebensgewohnheiten und je nach seiner Lebensumgebung (z.B. Zusammenleben mit kleinen Kindern) zwischen 2 und 4 x pro Jahr zu entwurmen.

Entwurmungsplan für Hunde

Hundewelpen können erstmals im Alter von 2 Wochen entwurmt werden, dann monatlich bis
zum Alter von 6 Monaten

Junghunde (1. und 2. Lebensjahr) 4-6 x pro Jahr

Hunde ab 3. Lebensjahr und routinemässiges Entwurmen 1-2 x pro Jahr

Bei starker Verwurmung 2 x mit einem Abstand von 4 Wochen

 

 

Google


 
[Über uns] [Home/Hauptseite] [Kontakt]

Kleintierpraxis zu Mühle - Dr. Julika & Roger Fitzi - Sonnenbergstrasse 21 - 9030 Abtwil

Tel +41 (0)71 311 21 22 - Fax +41 (0)71 311 12 76

info@kleintierpraxiszurmühle.ch- webmaster@petsana.com

Copyright © Petsana GmbH

[AGB] [Datenschutz] [Impressum]